Radentscheid

Was bisher geschah…

Mit dem großartigen Erfolg der NRW-weiten Initiative Aufbruch Fahrrad, kam auch in Bonn genügend Rückenwind für einen kommunalen Radentscheid auf.

Ein erster Interessiertentreff mit dem Titel „Aufbruch Fahrrad – What’s next?“ im August vergangenen Jahres war ein voller Erfolg. Mit dem Ziel das Interesse von möglichen Beteiligten und Unterstützer:innen abzuklopfen, diskutierten 60 Bonner:innen über die Chancen sowie Vor- und Nachteile eines Radentscheides für Bonn. Am Endes des Abends sprach sich die überwältigende Mehrheit für ein initiierendes Bürgerbegehren aus, mit dem Ziel eine bessere Rad- und Fußinfrastruktur verbindlich für Bonn durchzusetzen.

Seit September arbeitet unsere Initiative in kleineren Gruppen. Unter hitzigen Debatten und in einem regen Austausch mit anderen Radentscheiden, insbesondere mit Vertreter:innen des Radentscheid Aachen, wurden bis November 2019 unsere Ziele und Forderungen definiert sowie unsere Vision ausgearbeitet.

Unsere Kommunikation, Social Media, Presse und Webseiten AGs sind seither mit der Ausarbeitung der Informations-, Kampagnenmaterialien und der Ausgestaltung und Bespielung der Onlinemedien beschäftigt. Die AG Unterstützerkreis sucht derweil nach möglichen Verbündeten, während die Kampagnen AG an Veranstaltungen und Aktionsformaten arbeitet. Regelmäßig treffen wir uns in gruppenübergreifenden Orgaplena, um uns alle auf dem aktuellen Stand zu halten.

Läuft alles nach Plan, dann starten wir am 21. März mit einer Auftaktveranstaltung am Münsterplatz in unsere Unterschriftensammelphase und hoffen darauf, viele von Euch als Fürsprecher:innen für den Radentscheid gewinnen zu können. Ihr wollt mehr, aktiv bei uns mitmachen oder uns finanziell unterstützen? Dann schaut doch mal bei unseren Neuentreffen vorbei – immer am ersten Montag eines Monats – schreibt uns eine Mail an mitmachen@radentscheid-bonn.de oder spendet hier Geld für die Finanzierung unserer Kampagne.

2 Kommentare

  • Kiki sagt:

    Hoffentlich kommt ihr noch zur rechten Zeit. Mit Wegfall der Radwege an der Nordbrücke würden Auerberg, Tannenbusch, Dransdorf, die Nordstadt von Mondorf, Troisdorf, Siegburg abgeschnitten werden.
    Ganz abgesehen von den vielen Menschen, die in die Siegaue wollen.
    Keiner aus dem Norden Bonns fährt dann mit dem Rad über die Kennedybrücke! Die steigen aufs Auto um.
    Wir reden nur über den Radschnellweg entlang Tausendfüßler und Nordbrücke. Der wäre ideal!
    Wenn wir es nicht schaffen, den durchzubekommen, muss die Nordbrücke wie bisher einen Radweg haben!

    • Pascua sagt:

      Hey Kiki,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich kann aus den Planungen nicht herauslesen, dass die gemeinsamen Geh- und Radwege auf der Nordbrücke entfallen sollen. Die Sanierung des Tausendfüßlers ist davon ja erst einmal unabhängig. Weil wir dieses Gerücht jetzt aber schon so oft gehört haben, haken wir da auf jeden Fall noch einmal nach.

      Viele Grüße
      Pascua

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